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Hintergrund zur Einfachen Sprache

Etwa 20 Millionen Menschen im Erwachsenenalter können in Deutschland nicht richtig lesen und schreiben. Bei der Rechtschreibung erreichen sie nicht das Niveau eines Kindes, das die 4. Klasse abgeschlossen hat. Dies ergab die Studie leo. - Level One der Universität Hamburg, die 2011 veröffentlicht wurde. Somit können viele Menschen in Deutschland schwierigere Texte nicht lesen und verstehen. Sehr viele Texte auf Internetseiten, bei Behörden, in Formularen oder Zeitungen sind aber in schwerer Sprache verfasst. Damit diese Menschen nicht beruflich, politisch und gesellschaftlich abgehängt werden, brauchen sie Texte und Informationen in Einfacher Sprache. Doch nicht nur geschriebene Texte sollten in einer für alle Menschen verständlichen Sprache verfasst sein. Auch in Behörden, Beratungsstellen oder beim Arzt oder einer Ärztin brauchen Menschen mit einem niedrigen Lese- und Schreibniveau Einfache Sprache.

Einfache Sprache bringt viele Vorteile:

Etwa 18 Millionen Menschen in Deutschland erreichen beim Lesen und Schreiben nicht das Niveau eines Kindes, das die 4. Klasse abgeschlossen hat.

 

Unterschied zwischen Einfacher und Leichter Sprache

Einfache und Leichte Sprache unterscheiden sich deutlich voneinander. Auch die Zielgruppen der Einfachen und Leichten Sprache sind unterschiedliche. Leichte Sprache ist in den 1970er Jahren aus der Behindertenselbsthilfe entstanden. Für Menschen mit geistiger Behinderung gab es bis dahin keine Informationen in einer für sie verständlichen Sprache. So entstand die Leichte Sprache mit einem festen Regelwerk.

Seit einigen Jahren gibt es immer mehr Informationsangebote auch in Leichter Sprache. Einfache Sprache ist ein Mittelweg zwischen Alltagssprache und Leichter Sprache. Sehen Sie sich den Unterschied im folgenden Beispiel an:

Einfache Sprache

Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist eine Sozialhilfe-Leistung nach dem 12. Sozialgesetzbuch (SGB XII). Sie ist eine Geldzahlung für Menschen, die kein Vermögen oder Einkommen haben. Diese Geldzahlung nennt man auch Grundsicherung oder Sozialhilfe. Bekommt ein Mensch Grundsicherung, soll er damit die wichtigsten Dinge zum Leben bezahlen können. Zum Beispiel Essen, Miete, Heizkosten, Kleidung und ähnliches. Es gibt zwei Voraussetzungen, Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung zu erhalten: Entweder wenn jemand wegen Krankheit oder Behinderung nicht mehr arbeiten kann. Oder wenn jemand das Rentenalter erreicht hat.

Leichte Sprache

Die Grundsicherung im Alter und bei Erwerbsminderung ist Geld zum Leben. Mit dem Geld bezahlt man: • Essen • Kleidung • Miete • Busfahrkarten

Wer kann Grundsicherung bekommen? • Menschen mit wenig Geld. • Menschen mit Behinderung, wenn sie nicht arbeiten können. • Menschen, die Rente bekommen.

Leichte Sprache hat sehr kurze Sätze, eine größere Schrift und kleine Bilder. Die Bilder dienen dazu, das Geschriebene noch besser zu verdeutlichen. Außerdem sollten die Texte von Menschen mit geistiger Behinderung auf Verständlichkeit geprüft werden. Einfache Sprache ist dagegen auf den ersten Blick nicht erkennbar. Sehen Sie sich dazu gerne auch die Beispiele unter Übersetzungen oder unter Referenzen an.

Etwa 95 Prozent der Menschen in Deutschland können Einfache Sprache lesen und verstehen.

 

Kontakt

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